Still sitzen war noch nie mein Ding. Aber ich habe es trotzdem gewagt und bin die lange Strecke von Frankfurt nach New York geflogen. Endlich einen Traum erfüllen und einmal um die Welt. Angefangen hat alles mit LingoVentura. Eine Kultur erleben über die Sprache. Das hat sich anders angehört, nicht so 0815 mäßig. Also genau was ich mir vorgestellt hab. Beginnen musste meine Reise natürlich mitten im Herzen von New York.

Manhatten! Dort wohnte ich im 39 Pod (ein absolut stylisches Hotel) und dort war auch das Sprachcaffe. Also kein Café, sondern die Sprachschule, in der ich einen Englischkurs belegt hab. So schnell hab ich noch nie neue Leute kennengelernt. Mike (eine Schwedin) hat mir gleich am zweiten Tag nach dem Kurs Katz´s Delikatessen gezeigt. Erstmal wusste ich gar nicht, was sie da für mich bestellt hat. Pastrami – komisches Wort. Aber einfach mega lecker! Würziges, geräuchertes Fleisch im Sandwich, hört sich irgendwie nicht so spektakulär an. Aber das muss man einfach gegessen haben. Wie es im Mund zergeht, ist einfach der Wahnsinn!
Mike und ich sind in den paar Tagen zu einem richtigen Team geworden. Den Sprachkurs meisterten wir ganz easy und eroberten zusammen Manhatten. Auf der High Line, ehemals die Schienentrasse einer Stadtbahn, kann man in ein paar Metern Höhe spazieren gehen. Ziemlich besonders daran: Man spaziert durch die Stadt, links und rechts um einen herum ragen die Hochhäuser in die Luft und gleichzeitig hat man das Gefühl in einem Park zu sein.

New York war schon was Besonderes. Der Kulturschock nach New York hat mich dann aber beinah umgehauen! Havanna, die Hauptstadt Kubas! Aus der modernen Großstadt New York hab ich mich zuerst wie in die 50er Jahre zurück versetzt gefühlt. Dafür haben die ganzen Oldtimer auf der Straße und die Altstadt, die zum UNESCO Weltkulturerbe gehört, gesorgt. Beeindruckt hat mich direkt das Kapitol. In meiner Unterkunft dem Loft Habana fand ich es dann doch schon recht modern, zumindest von Innen. Das Haus im Kolonialstil hatte sogar eine wundervolle Dachterrasse auf der ich bei angenehmen Temperaturen frühstücken konnte. An der Estudio Sampere Sprachschule hab ich dann mit Spanisch begonnen. Ich konnte vor der Reise gar kein Spanisch. Aber Hola mittlerweile ist es ganz gut geworden! Zumindest hat mich die Bedienung im El Chonchallero verstanden. Oder ich sah so hungrig aus, dass sie mir einfach ein paar Tapas gebracht hat. Auf jeden Fall war es lecker und auch noch preiswert.

Aus Kuba hab ich mich dann entschieden noch ein spanischsprechendes Land zu besuchen. Also bin ich nach Buenos Aires geflogen. In der Expanish Spachschule hab ich mit Spanisch weitergemacht. Das war auch gut so! Sonst hätte ich nie den verrückten José aus Brasilien kennengelernt. Er war schon öfter in Buenos Aires und hatte ein paar nette Insidertipps für mich. Zum Beispiel hat er mir die Kultbar Gibraltar gezeigt. Nach ein paar Snacks und einer Runde Billard ist die Bar auch schnell richtig voll geworden. Die Argentinier sind wirklich offen und feierfreudig. Zwei Tage später wollte José noch zu einem alten Bekannten (irgendein Stadtführer). Aber was ich nicht wusste: Es war keine normale Stadtführung, sondern eine Street Art Tour. In Buenos Aires gibt es so viele Straßenkünstler. Unglaublich! Noch ein besonderer Tipp in Buenos Aires ist das hausgemachte Eis bei Cadore. Bei den tropischen Temperaturen eine wunderbare Abkühlung! Die Zitronen Mousse Sorte war einfach perfekt cremig und erfrischend.

Über den Pazifik ging´s dann rüber nach Sydney. Halbzeit würd ich sagen. Ich kann mir nichts vorstellen, dass weiter weg ist von meinem Zuhause in Deutschland. Nach so viel Spanisch, musste ich doch erst wieder ins Englische zurückfinden. Dabei hat mir die Kaplan Sprachschule und meine Gastfamilie geholfen. Mit der bin ich auch an den Bondi Beach. Der Surf-Strand mitten in der Stadt ist wunderschön. Aber natürlich hab ich mich bei meinen ersten Surfversuchen gleich ordentlich blamiert. Spaß hat es trotzdem gemacht! Mein Top Essenstipp in Sydney ist die Mad Pizza é Bar. Die Pizza ist lecker und bezahlbar! Und zum Entspannen lädt die Rooftop Bar auf dem Light Brigade Hotel ein. Die neu renovierte Bar ist trendy und über den Dächern der Stadt. Ein wundervoller Ausblick!

Sonnig und heiß war auch mein letzter Halt Kapstadt. Also gleich wieder die Badehose ausgepackt und los zum Strand. Der Clifton 3rd Beach in Kapstadt hat sich gut angehört. Und ich muss sagen, es ist einer der schönsten Sandstrände an dem ich je war. Um noch ein echter Englisch-Profi zu werden, hab ich mich entschieden zur Sprachschule EC zu gehen. Zum Essen hab ich einen netten, bunten Laden gefunden: Yours Truly. Der Laden ist wirklich gemütlich und man trifft nette junge Leute. Die angefutterten Kalorien, kann man in Kapstadt super leicht wieder abbauen. Der Tafelberg lässt sich in etwa 2,5 Stunden bewandern und bietet einen wundervollen Ausblick. Mit der Seilbahn kommt man schnell wieder runter.

Aber irgendwann musste ich wieder nach Deutschland zurück. Mein Fazit: Die ganzen Sprachkurse auf meiner Weltreise haben sich richtig bezahlt gemacht! Dabei war es über LingoVentura auch noch schnell und einfach, den passenden Kurs zu finden.

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