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Nimmst Du Dir immer viel vor, aber schaffst nur die Hälfte? Weißt Du manchmal gar nicht, wo die Zeit geblieben ist? Dann haben wir hier ein paar Tipps für Dich, wie Du durch simple Angewohnheiten mehr Produktivität im Alltag erreichst:

Morgenroutine entwickeln

Gewöhne Dir an, jeden Morgen gleich zu gestalten. Versuche, jeden Tag zur gleichen Uhrzeit aufzustehen und die gleichen Dinge zu tun. Wichtig ist, dass Du Dir dabei die Zeit nimmst, die Du benötigst. Stresse Dich nicht und starte auf eine für Dich angenehme Weise in den Tag. Gestalte den Morgen so, dass Du Dich schon am Abend darauf freust. So gehst Du automatisch früher ins Bett und es fällt Dir morgens leichter, wieder hinaus zu kommen.

Hier sind einige Tipps, was Du in Deine Morgenroutine einbinden kannst:

  • Jeden morgen 10 Minuten an die Luft gehen. Mach einen kurzen Spaziergang oder gehe auf den Balkon und atme tief durch. Bringe Deinen Kreislauf in Schwung!
  • Ein paar Seiten lesen. In einem Roman oder in Deiner Lieblingszeitschrift. Hauptsache, Du freust Dich darauf.
  • Es gibt viele Menschen, die morgens gerne schreiben. Alles ist noch ruhig und Du hast Zeit für Dich. Schreibe einfach alles runter, was Dir gerade im Kopf schwirrt. So kriegst Du Deinen Kopf frei und startest ausgeglichen in den Tag. Du kannst auch probieren, ein wenig zu zeichnen oder ein Malbuch auszumalen. Es muss nicht perfekt sein, wichtig ist, dass es Dir guttut.
  • Mache Dein Bett direkt nach dem Aufstehen. Du signalisierst Dir damit, dass der Tag jetzt offiziell beginnt. Und Du sorgst bereits für den Abend vor, denn wer legt sich schon gerne in ein ungemachtes Bett?
  • Bereite Dir doch mal ein richtig schönes, ausgewogenes Frühstück vor, statt morgens nur schnell einen labbrigen Toast hinunter zu würgen. Du wirst sehen, dass Du Dich wesentlich fitter fühlst und konzentrierter bist.

Dir fallen sicher noch viel mehr Dinge ein, die Dir guttun und Deine Produktivität im Alltag steigern. Versuche sie als festen Teil in Deinen Alltag zu integrieren. Neben einer Morgenroutine macht auch eine Abendroutine Sinn, um langsam Ruhe zu finden und den Tag Revue passieren lässt. Hier eignen sich Praktiken wie Meditation sehr gut.

Geregelte Zeiten

Ja, ich weiß, dass klingt spießig. Doch es kann wahre Wunder wirken, wenn Du Dir feste Zeiten einteilst. Dazu gehört, dass Du jeden Tag zur gleichen Zeit ins Bett gehst und morgens zur gleichen Zeit wieder aufstehst. So solltest Du auch Deine Mahlzeiten einteilen. Für Deinen Körper ist es stressig, zu wechselnden Zeiten zu essen. Auf Dauer tut Dir das nicht gut. Versuche feste Essenszeiten zu etablieren. Dein Körper wird sich sehr schnell daran gewöhnen. Du bekommst dann jeden Tag zur gleichen Zeit Hunger, naschst zwischendurch nicht mehr so häufig und bist konzentrierter.

Genug Schlaf

Wichtig für Deine Produktivität ist außerdem, dass Du ausreichend schläfst. Gesund sind zwischen 7 und 8 Stunden. Natürlich kann diese Zeit aber auch variieren. Du solltest jedoch nicht weniger schlafen. ABER: Auch zu viel Schlaf ist nicht gut! Liegst Du zu lange im Bett, bist Du schnell verspannt und unausgeglichen. Häufig ist man den ganzen Tag über müde und kommt nicht richtig in Fahrt. Also wenn Du aufwachst, dann stehe auf und schlafe nicht wieder ein. Auch wenn es manchmal verlockend ist, im warmen Bett zu bleiben, sei konsequent und widerstehe dem Snooze-Button. Mehr Tipps zum Thema Lernen im Schlaf findest Du hier.

Regelmäßig Sport treiben

Diesen Punkt verdrängen die meisten Menschen gerne Mal. Dabei ist er (leider) sehr wichtig. Wenn Du Sport treibst, bist Du allgemein entspannter, gesünder und ruhiger. Für den Stressabbau gibt es kein besseres Mittel als Sport. Du kriegst den Kopf frei und wirst automatisch inspirierter und kannst Deine Motivation steigern. Wer im Sport Ehrgeiz entwickelt, ist auch im Studium oder Job ausdauernder.
Sport kann für Deine Produktivität manchmal wahre Wunder bewirken. Wenn ich bei einer Aufgabe nicht weiterkomme, gehe ich gerne eine kleine Runde joggen. Danach kommt mir oft wie aus dem Nichts die Eingebung und es geht viel besser voran. Ja, klingt wie ein Märchen, hilft aber wirklich! Wer aber ein extremer Sportmuffel ist, kann es auch mit einem Spaziergang versuchen. Wichtig ist einfach, dass Du Dich im Alltag regelmäßig bewegst.

Five-Minute-Cleaning

Nimm Dir jeden zweiten Tag 5 Minuten um aufzuräumen. Fünf Minuten klingt erstmal wenig, aber auch ein kleiner Erfolg ist ein Erfolg und steigert Deine Motivation. Nimm Dir immer nur einen kleinen Bereich vor. Räume zum Beispiel 5 Minuten lang Deinen Schreibtisch auf, bis er wieder einladend aussieht. Eine aufgeräumte Umgebung hilft Dir beim Arbeiten oder Lernen einen klaren Kopf zu bewahren. Wenn Du immer nur auf Chaos guckst, entsteht auch Chaos in Deinem Kopf. Du kannst auch 5 Minuten lang alles unter Deinem Bett ordnen. Oder 5 Minuten lang eine Schublade sortieren.

Get-Shit-Done-Tag

Kennst Du das auch? Du schreibst Dir hochmotiviert riesen To-Do-Listen, schaffst aber nur die Hälfte davon? Unangenehme Aufgaben oder Kleinigkeiten lässt man häufig mal unter den Tisch fallen. Genau für diese verdrängten Aufgaben suchen wir uns nun einen Tag im Monat um sie zu erledigen. Wolltest Du schon das ganze Jahr das neue Bild aufhängen? Oder das Loch in Deiner Jeans stopfen? Dann tu es an diesem Tag!

Fokus finden

Wenn es Dir schwerfällt, eine Aufgabe anzufangen oder Dich zu konzentrieren, dann probiere doch mal die Pomodoro Technik. Hier nimmst Du Dir eine einzige Aufgabe vor, die Du auf jeden Fall abschließen möchtest. Dann arbeitest Du 25 Minuten konzentriert NUR an dieser Aufgabe. Versuche alle möglichen Ablenkungen zu entfernen. Gewöhne Dir an, dass das Handy außerhalb Deiner Reichweite zu platzieren und sperre, wenn nötig, alle Social Media Seiten, sodass Du gar nicht erst in Versuchung kommst. Dafür gibt es für jeden Browser spezielle Plug-Ins. Mach Dir bewusst, dass es nur 25 Minuten sind, in denen Du Dich konzentrieren musst. Danach sind 5 Minuten Pause, bevor Du erfolgreich in die nächsten 25 Minuten startest. Nach vier solcher Durchgänge machst Du dann eine längere Pause zwischen 20 und 50 Minuten. Diese Technik hilft Dir, produktiv und fokussiert eine Aufgabe zu erledigen.

Weitere hilfreiche Konzentrationstipps haben wir hier für Dich zusammengetragen.

Planen

Gewöhne Dir an, Dir realistische Ziele zu setzen und darauf hinzuarbeiten. Wenn Du ein Ziel erreicht hast, hast Du den Erfolg vor Augen und bleibst motiviert. Setze Deine Ziele nicht zu hoch, denn wenn sie zu schwer erreichbar sind, verlierst Du schneller den Antrieb. Kaufe Dir einen schönen Kalender oder ein Notizbuch und integriere das Planen in Deine Abend- oder Morgenroutine. Schreibe Deine Ziele auf, sodass Du im Blick hast. Dann formuliere kleine Teilschritte, die nötig sind, dieses Ziel zu erreichen und setze eine Deadline.

 

Welche Angewohnheiten helfen Dir produktiv zu sein? Vielleicht hast Du ja den einen oder anderen ultimativen Tipp, den Du mit uns und den anderen Lesern teil magst! Schau doch auch bei unserem Blog Artikel zum Thema Lesen leicht gemacht vorbei. Oder schau dir die wichtigsten Lerntipps für Studenten an.

 

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Michelle Schnackenberg

Michelle Schnackenberg

Michelle steckt in den letzten Zügen ihres „irgendwas mit Medien“-Studiums. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten in den Münchener Bergen, an der Nordsee oder mit der Nase in einem guten Buch. Ansonsten ist sie gerne kreativ, zeichnet, fotografiert, näht, musiziert und schreibt.
Michelle Schnackenberg