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Gerade erst ist die erste Woche des Monats vorbei und schon kaum noch Geld auf dem Konto? Jeder, der selbst studiert hat oder noch in seinem Studium steckt, kennt wohl dieses Problem: Am Ende des Geldes ist noch soviel Monat übrig! Trotz BaföG, elterlicher Unterstützung und eventuell sogar einem Nebenjob ist das Geld während der Ausbildungszeit in der Regel recht knapp, denn neben den monatlichen Ausgaben für Miete, Strom, Versicherungen, Kleidung und Lebensmitteln wollen auch allerhand Kopier- und Druckkosten für Hausarbeiten und Unterlagen gedeckt und eine Vielzahl an Fachbüchern bezahlt werden. Da ist es nicht erstaunlich, wenn am Ende wenig bis nichts mehr für die Freizeitgestaltung oder zum Zurücklegen übrig bleibt. Glücklicherweise gibt es allerhand Strategien und Tipps zum Senken der monatlichen Kosten. So hast auch Du am Ende des Monats noch Geld für die schönen Dinge des Lebens übrig, so, wie es im Idealfall sein sollte.

Kosten senken – So einfach funktioniert es

Es gibt eine Vielzahl an Dienstleistungen, Versicherungen, aber auch Clubmitgliedschaften und Tarife, die für Studenten zu günstigeren Konditionen angeboten werden. Hier lohnt es sich auf jeden Fall, auch als Bestandskunde, bei den entsprechenden Anbietern in einem kurzen Telefonat oder per Mail nach speziellen Vergünstigungen für Studierende zu fragen. Oder Du vergleichst die Angebote mit konkurrierenden Unternehmen. Online-Vergleichsportale können dabei eine zeitsparende Hilfe sein. Denn sie fassen die Vielzahl an unterschiedlichen Anbietern auf einen Blick zusammen, vergleichen und bewerten sie häufig auch gleich. Mit diesem einfachen Trick kannst Du beispielsweise sparen bei: – Der KFZ-, Privathaftpflicht- sowie Hausratversicherung – Deinem Bankkonto – Dem Tarif für Internet, Festnetz und Mobilfunk – Deinem Stromtarif – Kosten für Mitgliedschaften in Automobilclubs, verschiedenen Vereinen oder Fitness-Studios – Den Tickets für den öffentlichen Verkehr – Flugtickets

Clever kaufen mit wenig Geld

Auch bei den Einkäufen lässt sich Geld sparen, zum Beispiel, in dem man günstige Zeitpunkte abwartet. Wenn Du Kleidung shoppen möchtest, empfiehlt es sich den Sommer- bzw. Winterschlussverkauf oder den Mid-Season-Sale abzuwarten. Flohmärkte und Second Hand-Geschäfte sind eine weitere Möglichkeit, günstig an neue Lieblingsstücke zu kommen, die garantiert auch nicht jeder andere trägt. Wer ein Auto oder Roller hat sollte auf die richtige Zeit zum Tanken achten: Am günstigsten tankt es sich unter der Woche, am Wochenende wird es dann deutlich teurer. Zeit und Geld lässt sich darüber hinaus beim Einkauf an sich einsparen. Mit einem größeren Wocheneinkauf gibt man in der Regel weniger Geld aus, als mit vielen Einzeleinkäufen. Wer auf Großpackungen, möglichst saisonales Gemüse, Rabattcoupons und Wochenangebote zurückgreift, hat dadurch bei gleichem Standard mehr Bares im Monat übrig.

Wohnen und Einrichten

Wohnraum in Städten, vor allem aber in Universitätsstädten ist knapp und teuer. Leider hat nicht jeder die Möglichkeit, von seinem Heimatort zur Uni zu pendeln – und verständlicherweise möchte das auch nicht jeder. Wer dennoch halbwegs günstig wohnen möchte, hat verschiedene Optionen. Zimmer in Studentenwohnheimen sind vergleichsweise günstig, der Mietpreis umfasst in den meisten Fällen schon Strom-, Internet- sowie Nebenkosten. Die Entfernung zur Hochschule beträgt zudem häufig nur wenige Minuten. Der Nachteil ist jedoch, dass diese Räume meist sehr klein sind. Man muss erst lernen, mit der Hektik, der Lautstärke und den beengten Verhältnissen in einem Studentenwohnheim klar zu kommen.

Ähnlich verhält es sich auch mit Wohngemeinschaften, wobei Du hier zumindest die Möglichkeit hast, Dir die Wohnung und Deine Mitbewohner selbst auszusuchen. Eine WG mit Freunden kann viel Spaß machen, denn Du hast jederzeit liebe Menschen um Dich, wenn Du mal ein Problem hast oder nach der Vorlesung einfach etwas feiern möchtest. Wer sich gewisse Kosten in der WG teilt kann auch über ein gemeinsames WG Konto nachdenken. Wenn Du auf der Suche nach Einrichtung für Deine Wohnung bist, solltest Du Dich unbedingt auf Flohmärkten oder auf Möbelbörsen umsehen. Hier gibt es vom Kleiderschrank bis zum Kaffeetasse alles, was ein Haushalt benötigt – und zwar für wenig Kohle. Auf lokalen Kleinanzeigenportalen gibt es Möbel, Elektronik und Haushaltswaren sogar oft komplett umsonst. Das schont nicht nur das Portemonnaie, sondern auch die Umwelt.

Ausgaben für das Studium senken

Klar, an den Kosten für die Studiengebühren und am Semesterbeitrag kannst Du natürlich nichts sparen. Allerdings lassen sich die Ausgaben für das Studium enorm senken, wenn Du nur anschaffst, was du auch wirklich brauchst. Viele Arbeitsgeräte oder Utensilien kann man sich beim Fachbereich oder bei älteren Studenten einfach ausleihen, statt sie zu kaufen. Druckkosten lassen sich reduzieren, in dem Du Dokumente einfach auf Deinem Laptop, Tablet oder Smartphone speicherst und bei Bedarf aufrufst.

Der oftmals größte Kostenfaktor ist jedoch die Fachliteratur, die Monat für Monat gelesen werden muss. Selbstverständlich ist es bei den meisten Büchern möglich, diese in der Bibliothek auszuleihen. Die beschränkte Ausleihzeit kann jedoch in der Prüfungsvorbereitung oder beim Schreiben von Hausarbeiten zum Problem werden. Auf Studibuch kannst Du Deine nicht mehr benötigten Bücher und Lektüren aus früheren Semestern bequem und unkompliziert verkaufen. So gewinnst Du nicht nur jede Menge Platz für schöne Dinge, sondern auch Geld, das du direkt in die Literatur für deinen nächsten Studienabschnitt investieren kannst. Mit diesem einfachen Trick musst du nicht Halbjahr für Halbjahr wieder Geld für Fachbücher auftreiben oder ständig zur Bücherei rennen, um Fristen zu verlängern.

Wie Du siehst, gibt es jede Menge Möglichkeiten, im Studium mit den gleichen Mitteln viel besser über die Runden zu kommen. Das entspannt nicht nur ungemein, sondern macht auch Spaß!

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Mihael Duran

Geschäftsführer bei Studibuch GmbH
Mihael ist Gründer und Geschäftsführer von Studibuch. Zudem ist er Doktorand der Wirtschaftswissenschaften in Tübingen, Lehrer, Blogger und Reisender.
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