Tauschen statt Kaufen – wie früher

Tauschen statt Kaufen – wie früher

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Kindergeburtstage. Das war großartig. Als man noch Gast war und nur das tun musste, was die Muttis und Vatis einem auftrugen. Denkt nur an die Didl-Blättchen oder Murmeln, die ständig den Besitzer wechselten. Tauschen statt Kaufen, schön war das. Ein anderes schönes Beispiel, was sich zumindest in meiner Gegend (ein Dorf mit mehr Kühen als Menschen) sehr durchgesetzt hat: Hochtauschen. Die Kinder wurden mit einer einsamen Banane losgeschickt und sollten bestenfalls mit einem Ferrari wiederkommen. In der Realität gab es eher eine Tüte Gummibärchen, die niemand mochte, einen Satz Knöpfe und mindestens zwei heulende Halbwüchsige. Trotzdem tausche ich heute immer noch gern. Mit dem Unterschied, dass ich nicht mehr mit Bananen von Haus zu Haus wandere und Leute belästige, sondern im Internet Fotos von meinen Tauschgütern hochlade, und hoffe, dass sich jemand darüber freut und etwas anderes für mich parat hat. Ab und an sind das tatsächlich Bananen.

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