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Es wird kälter draußen, die Tage werden kürzer, die Stunden an der Uni scheinbar immer länger. Höchste Zeit den Körper durch Essen mit der richtigen Energie zu versorgen, um gut gestärkt durch den Winter zu kommen. Powersnacks sind gesund, machen satt und schmecken auch noch gut. Das Beste: Die meisten Lebensmittel können regional bezogen werden. Welche Produkte besonders viel guten Treibstoff für Eure müden Glieder liefern, lest Ihr hier. Im Anschluss zeigen wir Euch noch ein Rezept von Sarah’s BackBlog für Energyballs.

Nüsse

Nicht umsonst heißt der bekannte Nuss-Rosinen-Mix auch Studentenfutter. Die knackigen Schließfrüchte liefern jede Menge gesunde Inhaltsstoffe, allen voran ungesättigte Fettsäuren. Cashewnüsse punkten mit Mineralstoffen, Haselnüsse sind durch ihren Lezithin-Gehalt gut für die Nerven und das Gedächtnis. Viel Calcium, Magnesium und Folsäure machen Mandeln zu einem echten Gesundheits-Booster. Aber Achtung: Zwar sind die in Nüssen enthaltenen Fette gesund, mehr als eine Handvoll pro Tag sollte man trotzdem nicht von ihnen essen.

Haferflocken

Haferflocken hören sich langweilig an, sie sind aber ein toller Energielieferant. Zahlreiche Ballast- und Mineralstoffe sowie Vitamine machen das Vollkornprodukt zu einem echten Sattmacher – und einem Gesunden noch dazu. Durch viel Protein und wenig Fett lässt sich das Getreide gut in einen ausgewogenen Ernährungsplan integrieren. Zum Frühstück als Porridge oder Overnight Oats und tagsüber in Form von Müsliriegeln oder Energyballs (siehe unten), in Keksen, Brot und Kuchen als Knabberei: Haferflocken sind Allzweckwaffen gegen den kleinen oder größeren Hunger.

Wintergemüse

Grünkohl, Rotkohl, Rosenkohl, Blumenkohl, Weißkohl, Wirsing, Feldsalat, Rote Bete, Pastinaken und Karotten. Was teils eingestaubt klingt, ist regionales Gemüse, das wahnsinnig viele gute und gesunde Nährstoffe enthält: Folsäure, Calcium, Kalium, Magnesium und jede Menge Vitamine. Nicht aus allen lassen sich handliche Snacks zubereiten. Aber ein Blech Gemüse aus dem Ofen ist ruckzuck gemacht, genauso wie ein leckerer Salat, den man aus fast allen Gemüsen zusammenstellen kann. Besonders in Nordamerika sind die sogenannten Kale Chips aus Grünkohl sehr beliebt. Dank etwas Öl und leckeren Gewürzen wird der Grünkohl nach kurzer Backzeit super knusprig und zu einem kalorienarmen Snack.

Äpfel

„An apple a day keeps the doctor away“, lautet ein bekanntes englisches Sprichwort. Tatsächlich strotzen Äpfel nur so vor Vitaminen und Mineralstoffen. Besonders der Ballaststoff Pektin sollte Euer Herz höher springen lassen und hält Euch fit. Denn er sorgt dafür, dass man lange satt bleibt. Außerdem soll das runde Obst gut für die Hirnleistung sein. So handlich wie sie sind, eignen sie sich prima für einen Snack zwischendurch wenn man in der Uni ist.

Ingwer

Er sieht aus wie eine krumme Knolle und ist ein echtes Superfood: Ingwer. Jetzt zur Erkältungs- und Grippezeit im Winter wird er besonders wertvoll. Wer den Wurzelstock reibt, mit heißem Wasser übergießt und anschließend trinkt, tut seinem Körper etwas Gutes. Denn Ingwer soll nicht nur Bakterien und Vieren bekämpfen, sondern fördert auch die Durchblutung und gibt Power. Sollte Euch mal der Unialltag auf den Magen schlagen, schafft die scharfe Wurzel auch hier Abhilfe: Ingwer hilft gegen Übelkeit und regt die Verdauung an. Wer ihn nicht so gerne trinkt, kann Ingwer auch zu allem möglichen Essen hinzufügen, also zum Beispiel Smoothies, Keksen und gekochten Gerichten.

Rezept für Energyballs von Sarah’s BackBlog (für etwa 15 Stück):

Ihr braucht:

200g getrocknete Aprikosen
4 Esslöffel Haferflocken
8 Esslöffel Kokosflocken
3 Esslöffel Agavensirup
1 Esslöffel Kokosöl/Palmin

So geht’s:

In einer Pfanne röstet Ihr die Haferflocken mit den Kokosflocken an. Die gebt Ihr in eine Pfanne, ohne Öl, ohne anderes Fett, einfach nur so. Dann bleibt Ihr dabei stehen und rührt alles regelmäßig um, bis die Masse eine leichte Bräune erhalten hat. In die Pfanne gebt Ihr nun den Agavensirup und das Kokosöl. Das lasst Ihr kurz heiß werden, dann kann die Pfanne zur Seite gestellt werden. Die Aprikosen gebt Ihr in einen Mixer oder was auch immer ihr benutzt um Dinge zu zerkleinern und zerkleinert sie in feine Stücke und gebt sie in die Haferflocken/Kokosmasse und vermischt alles gut miteinander. Die Masse lasst Ihr für etwa 10 Minuten stehen und formt dann mitangefeuchteten Händen Bällchen. Meine waren so groß wie Pralinen.

Das war auch schon alles. Ganz einfach und auch recht schnell habt Ihr einen tollen Powersnack für Zwischendurch, der Euch mit super viel Energie versorgt (dank guter Zutaten!).

 

Kennt Ihr noch weitere Rezepte für energiereiche Snacks? Über weitere Ideen mit Power zum Kochen und Backen von Euch freuen wir uns sehr!

 

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Katharina Klein

Katharina Klein

Katharina hat Anglistik studiert und schreibt für verschiedene Kanäle. Sie ist besonders an internationalen Themen und den großen Fragen des Lebens interessiert.
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