Durchschnittliche Lesezeit: 4 Minuten

Lerneffekt in der Studenten WG: Gemeinsam geht alles leichter!

Welche Vorteile bietet einem das Leben in einer Studenten WG? Neben den niedrigeren Kosten die pro Kopf anfallen gibt es auch andere positive Effekte.
Das Leben in einer Wohngemeinschaft fordert nicht nur verwöhnten Einzelkindern, sondern auch Geschwisterkindern viel ab. Je unterschiedlicher die Charaktere und je fremder die Menschen in der WG sind, desto stärker wird auf Dauer die soziale Kompetenz der Bewohner gefördert. In einem bunten Umfeld lernen Menschen nicht nur Rücksichtnahme auf andere Menschen, nicht nur Kompromissbereitschaft und Durchsetzungsvermögen – sie lernen auch andere Menschen richtig einzuschätzen und mit ihnen umzugehen. Daher ist für angehende Manager und Führungskräfte das Leben in der Wohngemeinschaft eine perfekte Erfahrung. In der Prüfungsphase kann sich allerdings auch das Anmieten eines eigenen Appartements lohnen, denn nicht jeder Mensch verträgt in Stressphasen Nähe. Schließlich kann eine Abschlussprüfung über Dein ganzes restliches Leben entscheiden. Auch Mitbewohner können über den Ausgang Deiner Prüfung entscheiden, sowohl im positiven, als auch im negativen Kontext.

Freunde, Lernpartner und Tutoren in der WG finden

Viele Studenten sind im ersten Semester zu Studienbeginn froh ein Dach über dem Kopf zu haben. Daher leben auch zahlreiche Studienanfänger mehr oder weniger freiwillig gemeinsam mit fremden Menschen in einer großen Wohngemeinschaft. Sie teilen sich das Bad, die Küche und andere Gemeinschaftsflächen wie den Garten, den Hobbykeller oder die Waschküche und sparen so Kosten. Dennoch bietet Dir die Gemeinschaft mehr als günstigen Wohnraum. Gerade für Studienanfänger sind die neuen Nachbarn im Zimmer nebenan die besten Ratgeber. Unzählige Fragen rund um die Themen Lehrbücher, Lernstrategien, Planung des Studiums und natürlich auch die Freizeitaktivitäten und Semesterferien können hier gründlich diskutiert und beantwortet werden. Das Studentenleben unterscheidet sich vom Schüler- und Berufsleben durch viele spezielle Anforderungen. Du musst Prüfungen und Praktika bewältigen. Der Lernstoff muss möglichst nachhaltig auf Dauer gelernt und auch praxisrelevant angewendet werden. Studieren ist mehr als nur das Auswendiglernen von Skripten, Formeln und Theorien. Im Studium sollst Du auf das Berufsleben mit seinen sich ständig verändernden Anforderungen vorbereitet werden. Dazu gehören beispielsweise neue Kollegen, wechselnde Arbeitsplätze oder auch der Spagat zwischen Privat- und Berufsleben. Führungskräfte müssen flexibel sein und sich anpassen können. Daher kannst du vermeintlich anstrengende Mitbewohner als Herausforderung, die es zu meistern gilt, sehen. Andererseits hat fast immer einer der Mitbewohner Zeit für einen Kaffee oder ein kurzes Gespräch. Gerade in den Anfangsphasen des Studentenlebens überwiegen wahrscheinlich die Vorteile einer Wohngemeinschaft. Die Lebensgeschichten deiner Mitbewohner erweitern Deinen Horizont. Du erlernst in diesen Tagen die so wichtigen Soft Skills und oftmals entwickeln sich die stärksten Freundschaften durch die gemeinsame Zeit in einer WG.

Alltagsprobleme im Studium meistern

Studenten bilden Lerngruppen, in denen sie oft zum größten Teil Ihre Studienzeit verbringen. Neben einer guten Lernstrategie sind auch die richtigen Bücher und Skripte von großer Bedeutung. Studienbücher sind zum Teil sehr teuer, ein Fehlkauf kann sehr ärgerlich sein. Daher lohnt sich oftmals vor dem Kauf der Lehrbücher ein Blick in die Bücher deiner neuen Mitbewohner. Rasch findest Du so heraus, mit welchen Büchern Du am besten lernen kannst. Natürlich nur unter der Prämisse, dass deine Mitbewohner auch das gleiche oder zumindest ein ähnliches Studienfach belegen. Schließlich werden in jedem Semester andere Skripte und Studienbücher benötigt. Oft müssen zum Ende des Studiums hin die grundlegenden Werke sogar in einer neuen Auflage gekauft werden, weil sich innerhalb der Studienzeit viele neue Entwicklungen ergeben können. Jura-Studenten müssen sich auf die neuste Rechtsprechung in der Prüfung vorbereiten. Naturwissenschaftler sollten die Forschungen der Nobelpreisträger kennen. Solltest du Dir aktuelle Bücher für das neue Semester zulegen, lohnt es sich oft die Bücher aus deinen vergangenen Semestern den folgenden Studienanfängern zu verkaufen. Sobald Du diese Hürden bewältigt hast, ist auch Zeit für das unterhaltsame Studentenleben.

Bei den niedrigen Zinsen heutzutage könnte es sich auch lohnen eine Wohnung zu kaufen anstatt sie zu mieten. Dabei solltet Ihr aber die derzeit sehr hohen Preise für Immobilien berücksichtigen. Nicht nur in Großstädten wie Berlin oder München, sondern auch in vielen Uni Städten sind die Immobilienpreise sehr hoch. Wer geduldig ist kann auch nach einer passenden Zwangsversteigerung suchen.

Günstige Zimmer auf dem Wohnungsmarkt der Uni-Städte mieten

Ein Zimmer mit Balkon ist der Traum jedes Studienanfängers. Doch oft ist die Kaltmiete für ein kleines Appartement viel zu hoch. Viele Studenten suchen daher gezielt nach möglichen Uni-Städten wie zum Beispiel Würzburg oder Leipzig, an denen relativ wenig Studenten eingeschrieben sind. In diesen Städten finden sich oft günstigere Zimmer für Studienanfänger, aber auch preiswertere Einzelapartments. Ob du nun eher in eine 1-Zimmer-Wohnung oder in eine WG einziehen möchtest liegt ganz in deiner Hand. Preislich sind WG`s meistens günstiger.
Grundsätzlich gilt, dass in den vermeintlichen Studentenstädten die Mietpreise verhältnismäßig hoch sind. Möchtest du aber ein Studentenleben führen, wie es im Buche steht, dann sind diese Städte auf jeden Fall das Richtige für dich. Liegt der Fokus eher darauf preiswert durch das Studium zu kommen, macht eine Stadt mit weniger Studenten oftmals mehr Sinn. Natürlich auf Kosten des klassischen Studentenlebens.

Welche Erfahrungen hast Du in Deiner Studenten-WG bereits machen können? Bevorzugst Du das Leben in einer WG oder in einer 1-Zimmer-Wohnung? Wie ist das Studentenleben in Deiner Stadt?
Über einen Kommentar würden wir uns sehr freuen.

Teilt jetzt unseren Beitrag: